Kryptowährung NewsGouverneur der saudischen Zentralbank fordert IWF-Aufsicht über Kryptowährungen

Gouverneur der saudischen Zentralbank fordert IWF-Aufsicht über Kryptowährungen

Ayman Alsayari, der Gouverneur der Saudische Zentralbank (SAMA), plädiert dafür, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) eine Rolle bei der Überwachung der Kryptowährungsbranche übernimmt.

Während einer kürzlichen Veranstaltung in Marrakesch, Marokko, wo vom 9. bis 15. Oktober die Jahrestagung des IWF stattfand, betonte Alsayari die Bedeutung einer wirksamen Überwachung, Regulierung und Koordinierung im Bereich der Kryptowährungen. Er drückte seine Unterstützung für die Bemühungen des IWF und des Financial Stability Board aus, die mit Kryptowährungen verbundenen Risiken anzugehen.

Laut Saudi Gazette enthält die G20-Roadmap, die auf dem Treffen der G20-Finanzminister und Zentralbankgouverneure (FMCBG) vorgestellt wurde, Pläne für eine strengere Regulierung von Kryptowährungsaktivitäten.

Zu den Zielen der G20-Roadmap gehören die Koordinierung internationaler Richtlinien, die Entwicklung von Risikominderungsstrategien und die Regulierung verschiedener Aspekte des Kryptowährungsmarktes.

Der IWF plädiert auch für Reformen im Kryptowährungsbereich, um die globale Wirtschaftsstabilität zu fördern, insbesondere im Kontext des anhaltenden Israel-Hamas-Konflikts.

Die Kommentare von Gouverneur Alsayari kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Bedenken hinsichtlich einer Verlangsamung der Weltwirtschaft und hoher Inflationsraten bestehen. Die Staats- und Regierungschefs der Welt drängen weltweit zunehmend auf eine strengere Geldpolitik, und der G20-Fahrplan wird als wertvolles Instrument zur Bewältigung der potenziellen Bedrohungen angesehen, die Kryptowährungen für die Finanzstabilität darstellen können.

Diese wirtschaftliche Instabilität hat zu einer revidierten globalen Wirtschaftsprognose von 2.9 % im Jahr 2024 geführt, wobei aufgrund des eskalierenden Konflikts im Nahen Osten zwischen Israel und Hamas weitere Anpassungen erwartet werden. Die G20-Roadmap hat verschiedene Regierungen dazu veranlasst, ihre Herangehensweisen an Kryptowährungen neu zu bewerten, und es wird erwartet, dass dies auch der Fall sein wird. Indien erwägt beispielsweise, von einem völligen Verbot abzuweichen und stattdessen eine Kryptowährungsregulierung gemäß den Richtlinien des IWF und des FSB in Betracht zu ziehen.

Historisch gesehen deuten verschiedene Forderungen nach einer Regulierung digitaler Vermögenswerte auf das Interesse traditioneller Finanzinstitute und Regulierungsbehörden hin, die Kryptowährungslandschaft in etwas umzugestalten, das sie verstehen und verwalten können. Dies hat sich als Herausforderung erwiesen, da der Kryptowährungsraum ein breites Spektrum an Merkmalen umfasst.

Angesichts der Behauptung des IWF, dass die Einführung von Kryptowährungen ein Risiko für die Finanzstabilität darstellt, wird erwartet, dass die Veröffentlichung des Handbuchs zur digitalen Zentralbankwährung (CBDC) des IWF zusammen mit dem wachsenden weltweiten Interesse an CBDCs und dem regulatorischen Fahrplan zu einer stärker regulierten Kryptowährung führen wird Umfeld. Diese Erwartung könnte mehr Regierungen dazu ermutigen, vom Verbot digitaler Vermögenswerte Abstand zu nehmen und sich stattdessen an dieser globalen Richtlinie zu orientieren, um deren Nutzung zu regeln.

Dieser Wandel dürfte die Akzeptanz von Kryptowährungen erhöhen, könnte sie aber auch in etwas völlig anderes verwandeln als das, was wir derzeit im Ökosystem sehen. Die Wirksamkeit dieser Anleitung wird sich im Laufe der Zeit zeigen.

Quelle

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